15 Jahre Kölner Stiftung

Viele kleine Leute,
die an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Auch wenig hilft oft viel

15 Jahre Kölner Stiftung für psychisch Kranke und ihre Angehörigen

Die erste Million ist mit der Währungsumstellung wieder in weitere Ferne gerückt. Aber auch mit kleineren Beträgen lässt sich viel Gutes bewirken. Dafür steht seit fünfzehn Jahren die Kölner Stiftung für psychisch Kranke und ihre Angehörigen.

Ausgestattet mit einem Startkapital von 115.000,00 DM hat sie am 11. Juni 1993 ihre Arbeit aufgenommen, treuhänderisch verwaltet von dem gemeinnützigen Verein „Rat und Tat e.V.“, der Kölner Angehörigenselbsthilfe. Viele kleinere und größere Spenden und Zustiftungen, darunter eine stattliche Erbschaft, haben das Stiftungsvermögen seither auf rund 350.000,00 Euro aufgestockt.

Leider hat das teilweise rückläufige Zinsniveau die Erträgnisse aus diesem Vermögen nicht im gleichen Maße ansteigen lassen. Jedoch konnten in den vergangen fünfzehn Jahren vielfältige Projekte und eine größere Anzahl von Einzelpersonen in Notlagen unterstützt werden. Die Spannbreite der Förderbeträge reicht von 40,00 DM für einen Exerzitien-Aufenthalt im Kloster Maria Laach (im Jahre 2000) bis zu DM 11.000,-- (5.624,21 €) für die Ausstattung/Einrichtung eines Hauses für psychisch kranke Mütter mit Kindern (1998).

Angeführt wird die Liste der geförderten Maßnahmen von Ferienreisen und Freizeitaktivitäten mit Klientinnen und Klienten aus Wohnheimen und Sozialpsychiatrischen Zentren, darunter auch therapeutische und kreative Angebote wie therapeutisches Reiten, Tanzen und Malen, Musikinstrumente, Zubehör für Computer und Tischtennis sowie die Anschaffung eines (Dienst-) Fahrzeuges. Auch persönliche Notlagen konnten mit Hilfe der Stiftung überbrückt und gemildert werden – sei es durch Zuschüsse zu dringend benötigten Möbeln oder der Reparatur einer Waschmaschine, sei es durch eine Beihilfe zum Eigenanteil bei unumgänglichen medizinischen Behandlungen, zu einer Spezialkur für Angehörige oder einem Deutschkurs für die Ehefrau eines türkischen Klienten.

Um auch weiterhin hilfreich wirken zu können, ist die Kölner Stiftung selbst auf Hilfe und Zuarbeit angewiesen. Spenden und Zustiftungen sind ebenso willkommen wie die ideelle und/oder organisatorische Unterstützung durch Sponsoren.

Die Kölner Stiftung für psychisch Kranke und ihre Angehörigen ist als gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken dienend anerkannt und berechtigt, Spendenbescheinigungen für steuerliche Zwecke auszustellen. Sie war 1993 bundesweit die erste Gründung ihrer Art und hat mittlerweile etliche Nachfolger mit ähnlichen Zielsetzungen gefunden. Gemäß ihrer Satzung soll sie zur Linde-rung der Not und zur sozialen Integration psychisch Kranker und ihrer unmittelbar betroffenen Angehörigen beitragen.

Das Vergnügen, Gutes zu tun,
ist das einzige, das sich nicht abnutzt.

Köln, im Juni 2008